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Krisen als Wendepunkte

  • Autorenbild: Silja Walder
    Silja Walder
  • 11. Juli 2024
  • 2 Min. Lesezeit

Krisen gehören zum Leben von jedem Mensch. Seien es soziale Krisen - Verlust von nahen Menschen, Trennung der Eltern, Mobbing usw. -, Umweltkrisen - Pandemien, Kriege, Umweltzerstörung etc. -, Krisen aufgrund physischer oder psychischer Erkrankungen, oder auch Entwicklungskrisen, gerade bei Jugendlichen, die grosse Entwicklungsaufgaben zu meistern haben.


In einer Krise steckt neben der Gefahr auch immer die Möglichkeit einer positiven Veränderung. Man kann eine Krise als Chance betrachten, weil sie einen Wendepunkt signalisiert, an dem sich entscheidet, ob der weitere Weg in eine positive oder negative Richtung verläuft.


Insbesondere während unserer Kindheit und Jugendzeit, aber auch später im Leben, haben wir gelernt und lernen wir, wie wir mit Krisen umgehen.

Ob wir den Kopf in den Sand stecken, alles nur noch schwarz sehen, handlungsunfähig werden, oder ob wir aktiv eine positive Veränderung gestalten, uns Hilfe holen können und darauf vertrauen, dass wir Unterstützung bekommen, wenn wir diese brauchen, hängt nicht zuletzt davon ab, wie wir als Kinder von unseren erwachsenen Vorbildern gelernt haben, mit Krisen und Herausforderungen umzugehen.


Wenn wir als Kinder und Jugendliche tolle Erwachsene an unserer Seite hatten, von denen wir Handlungsstrategien im Umgang mit Schwierigem und einen positiven Blick auf den Alltag und in die Zukunft lernen durften, so können wir wahrscheinlich später im Leben besser mit Krisen umgehen, als wenn wir als Kinder mit unseren Sorgen, Nöten, Ängsten, alleingelassen wurden und niemanden an der Seite hatten, wenn wir jemanden am Meisten gebraucht hätten. Doch auch, wenn niemand an unserer Seite war, können wir als Erwachsene Hilfe und Unterstützung bekommen, wenn wir alleine eine Krise nicht (mehr) meistern können. Und das ist wichtig zu wissen: Wir können auch als Erwachsene noch neue Handlungsstrategien lernen oder einen anderen Umgang mit uns selbst.


Krisen bei Kindern und Jugendlichen müssen immer ernst genommen werden und brauchen unsere Aufmerksamkeit. Aus unbewältigten Krisen können sich auch Angststörungen entwickeln. Und Kinder und Jugendliche müssen zuerst einmal lernen, dass eine Krise zu meistern ist, das Schwierigkeiten überwunden werden können, dass das Leben stark ist und weitergeht, dass sie in ernst genommen und respektiert werden und dass es sich immer lohnt, sich dem Positiven zuzuwenden.


Kinder und Jugendliche brauchen Unterstützung um zu der Überzeugung zu kommen, dass sie aus eigener Kraft heraus schwierige oder herausfordernde Erfahrungen gut meistern können.

Diese Selbstwirksamkeit zu fördern ist eine zentrale Qualität der Kunsttherapie, mit ihrer Ressourcen-, Erlebnis-, Handlungs- und Beziehungsorientierung.


Die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen liegt mir am Herzen.

Gern bin ich in schwierigen Lebensphasen und Krisen unterstützend, wohlwollend, wertoffen und mit vielen wunderbaren Mitteln der Kunsttherapie mit Ihnen für Ihre Kinder und Jugendlichen als Mal- und Gestaltungstherapeutin an Ihrer Seite. Gern können wir ein unverbindliches Gespräch vereinbaren.


Herzliche Grüsse & sonnige Sommerferientage

Silja Walder




 
 
 

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